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Gesetze einfach

So entstehen die Texte

Neben dem Gesetzestext steht eine Erklärung in einfachem Deutsch. Die hat eine KI geschrieben. Eine zweite KI hat sie mit dem Gesetzestext abgeglichen. Kein Mensch und kein Jurist hat sie geprüft.

Die Erklärungen helfen dir, ein Gesetz zu verstehen. Sie sagen dir nicht, was in deinem Fall gilt. Dafür brauchst du eine Beratung – wo du die bekommst.

Warum es diese Seite gibt

Gesetze regeln unseren Alltag: die Wohnung, die Arbeit, das Geld vom Staat. Trotzdem sind sie für die meisten Menschen kaum zu verstehen. Eine Übersetzung in Leichte Sprache kostet bei Übersetzungsbüros rund 130 bis 145 Euro pro Seite (zum Beispiel Lebenshilfe Bremen, Lebenshilfe Seelze). Allein die Gesetze auf dieser Seite hätten so über 50.000 Euro gekostet – und bei jeder Gesetzesänderung wieder. Mit KI kostet ein Paragraf nur Cent-Beträge. Deshalb ist es jetzt zum ersten Mal möglich.

Was du hier findest

Zu jedem Paragrafen zeigen wir den Gesetzestext, die Norm Absatz für Absatz in einfachem Deutsch, das Wichtigste in einem Satz, ein erfundenes Alltagsbeispiel, schwierige Wörter, häufige Fragen und bei vielen Normen einen Entwurf in Leichter Sprache. Alles außer dem Gesetzestext ist KI-erstellt und so gekennzeichnet.

Woher der Gesetzestext kommt

Den Gesetzestext übernehmen wir unverändert aus dem freien Angebot des Bundes gesetze-im-internet.de. Das sind Lesefassungen, in die alle Änderungen eingearbeitet sind. Sie sind nicht amtlich – amtlich ist allein das Bundesgesetzblatt (recht.bund.de). Bei jedem Paragrafen steht, wann wir den Text abgerufen haben und welche Änderung zuletzt eingearbeitet ist.

Wie die Erklärungen entstehen

  1. Schreiben: Eine KI (Claude von Anthropic) bekommt den Wortlaut des Paragrafen und feste Schreibregeln: kurze Sätze, Fachwörter erklären, nichts hinzufügen, was nicht im Gesetz steht, Ausnahmen und Fristen nicht weglassen. Daraus schreibt sie die Erklärung, das Wichtigste in einem Satz, das Beispiel, die Begriffe, die Fragen und den Entwurf in Leichter Sprache.
  2. Abgleichen: Ein zweiter, getrennter KI-Durchgang vergleicht jeden Satz mit dem Gesetzestext. Er sucht gezielt nach typischen Fehlern: fehlende Ausnahmen, falsche Fristen, Zahlen oder Beträge, vertauschte Verneinungen, zu starke Vereinfachung – und korrigiert sie. Bleibt ein Zweifel, steht auf der Seite ein Vorsicht-Hinweis.
  3. Veröffentlichen: Die Erklärung erscheint mit dem Hinweis „KI-erstellt · nicht juristisch geprüft“ und mit Datum.
  4. Nicht dabei: Kein Mensch und keine Juristin liest die Texte vor der Veröffentlichung inhaltlich gegen. Wenn sich das für einzelne Paragrafen ändert, steht es dort.

Was die Erklärungen nicht können

  • Sie beruhen auf dem Wortlaut. Wie Gerichte eine Norm auslegen und was Behörden in der Praxis tun, steht meist nicht drin. Nur bei sehr bekannten Urteilen höchster Gerichte gibt es einen kurzen Hinweis „So sehen es die Gerichte“. Diesen Hinweis schreibt die KI aus ihrem allgemeinen Wissen – er ist nicht vollständig und kann falsch sein.
  • Sie vereinfachen. Manche Feinheiten fehlen. „Das Wichtigste in einem Satz“ ist immer eine Verkürzung.
  • Sie können falsch sein. KI-Systeme machen Fehler, auch nach einem zweiten Abgleich – manchmal klingen sie dabei sehr überzeugend.
  • Sie kennen deinen Fall nicht. Ob eine Norm auf dich zutrifft, hängt von Einzelheiten ab, die wir nicht kennen und nicht prüfen.
  • Sie zeigen nicht das ganze Recht. Oft wirken mehrere Paragrafen und Gesetze zusammen.

Maßgeblich ist immer der Gesetzestext. Im Zweifel gilt, was dort steht – nicht, was in unserer Erklärung steht.

Alltagsbeispiele

Die Beispiele sind erfunden. Namen, Personen und Situationen sind ausgedacht. Sie zeigen, wie eine Regel gemeint ist, nicht wie ein bestimmter Fall ausgeht.

Leichte Sprache

Bei vielen Normen gibt es einen Entwurf in Leichter Sprache. Auch den hat eine KI geschrieben, angelehnt an die Regeln für Leichte Sprache. Eine Prüfgruppe mit Menschen mit Lernschwierigkeiten hat ihn nicht geprüft. Darum ist er als „KI-Entwurf, nicht geprüft“ gekennzeichnet. Leichte Sprache vereinfacht besonders stark – bei Gesetzen kann dabei etwas verloren gehen.

Warum wir KI-Texte kennzeichnen

Seit dem 2. August 2026 verlangt die europäische KI-Verordnung (Art. 50), dass KI-erzeugte Texte, die über Themen von öffentlichem Interesse informieren, als solche erkennbar sind – es sei denn, ein Mensch hat sie inhaltlich geprüft. Unsere Texte prüft kein Mensch. Deshalb steht über jeder Erklärung „KI-erstellt · nicht juristisch geprüft“. Die Kennzeichnung steckt außerdem maschinenlesbar im Quelltext jeder Seite.

Wenn sich ein Gesetz ändert

Wir gleichen die Gesetzestexte regelmäßig mit der Quelle ab. Ändert sich ein Paragraf, bekommt die alte Erklärung sofort einen deutlichen Hinweis „wird überarbeitet“, bis eine neue erstellt und abgeglichen ist.

Fehler gefunden?

Bitte sag uns Bescheid – über „Fehler melden“ auf jeder Paragrafenseite oder per E-Mail an fehler@gesetze-einfach.de. Wir prüfen jede Meldung und korrigieren Fehler.

Was wir nicht können: Fragen zu deinem persönlichen Fall beantworten. Das dürfen wir auch nicht – Rechtsberatung im Einzelfall ist Anwältinnen, Anwälten und bestimmten Beratungsstellen vorbehalten.

Hilfe für deinen Fall

Wenn du wissen willst, was in deiner Situation gilt, helfen dir zum Beispiel:

  • Beratungshilfe: Wenn du wenig Geld hast, kannst du beim Amtsgericht an deinem Wohnort einen Beratungshilfeschein beantragen. Damit bekommst du eine anwaltliche Beratung gegen einen kleinen Eigenanteil.
  • Rechtsantragstelle beim Amtsgericht: nimmt Anträge und Klagen auf.
  • Verbraucherzentrale in deinem Bundesland: bei Verträgen, Kauf, Inkasso, Energie.
  • Mieterverein: bei Problemen mit der Wohnung (Mitgliedschaft nötig).
  • Gewerkschaft oder Betriebsrat: bei Problemen im Job.
  • Sozialverbände (z. B. VdK, SoVD) und unabhängige Sozialberatungsstellen: bei Grundsicherungsgeld, Rente, Pflege, Behinderung.
  • Anwaltssuche: über die örtliche Rechtsanwaltskammer oder das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis.

Achte auf Fristen. Manche sind sehr kurz – zum Beispiel drei Wochen für eine Klage gegen eine Kündigung (§ 4 Kündigungsschutzgesetz) oder in der Regel ein Monat für einen Widerspruch gegen einen Bescheid. Hol dir lieber früh Hilfe.

Haftung

Die Inhalte dieser Website sind allgemeine Informationen über Gesetze. Sie sind keine Rechtsberatung und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Durch das Lesen oder Nutzen der Website kommt kein Vertrag zustande, insbesondere kein Auskunfts- oder Beratungsvertrag.

Die Erklärtexte werden automatisiert mit KI erstellt und automatisiert gegen den Gesetzestext abgeglichen, aber nicht von Menschen inhaltlich geprüft. Für ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernehmen wir deshalb keine Gewähr. Bitte triff keine rechtlichen Entscheidungen allein auf Grundlage dieser Erklärungen.

Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden sowie, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften eine Haftung vorsehen. Bei leicht fahrlässig verursachten sonstigen Schäden haften wir nur, wenn eine wesentliche Pflicht verletzt wurde, und begrenzt auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden. Im Übrigen ist eine Haftung ausgeschlossen.

Wir verlinken auf Angebote anderer, etwa auf die Quelle der Gesetzestexte und auf Beratungsstellen. Für deren Inhalte sind allein die jeweiligen Betreiber verantwortlich. Erfahren wir von rechtswidrigen Inhalten auf verlinkten Seiten, entfernen wir den Link.

Nutzung der Texte

  • Gesetzestexte sind amtliche Werke und urheberrechtlich frei (§ 5 Urheberrechtsgesetz).
  • Erklärtexte (einfaches Deutsch, das Wichtigste in einem Satz, Beispiele, Begriffe, Fragen, Leichte-Sprache-Entwürfe) stellen wir unter CC0 1.0 zur Verfügung: Du darfst sie ohne Einschränkung nutzen, verändern und weitergeben – auch in Beratungsstellen, Schulen oder eigenen Angeboten. Wir bitten dich, „gesetze-einfach.de“ und das Datum zu nennen und den Hinweis zu übernehmen, dass der Text KI-erstellt und nicht juristisch geprüft ist.
  • Gestaltung, Logo und Programmcode der Website sind davon ausgenommen.

Wie sich die Seite finanziert

Gesetze einfach ist kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Werbung. Es gibt keine Provisionen, keine bezahlten Empfehlungen und kein Tracking. Die Kosten (Server, KI-Rechenzeit) trägt bisher der Betreiber selbst. Wir bewerben uns um öffentliche Förderung für Prüfgruppen in Leichter Sprache und juristische Stichproben. Jede Förderung nennen wir hier mit Betrag.

Kein Angebot des Bundes

gesetze-einfach.de ist ein privates, kostenloses und werbefreies Angebot von Anton Hannig aus Lietzow auf Rügen. Es ist kein Angebot des Bundes und steht in keiner Verbindung zum Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, zum Bundesamt für Justiz, zur juris GmbH oder zur DigitalService GmbH des Bundes. Verantwortlich: siehe Impressum.