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Gesetze einfach

§ 614 BGB einfach erklärt: Wann dein Lohn fällig ist

Amtlich: „Fälligkeit der Vergütung“ Betrifft vor allem: Beschäftigte, Arbeitgeber

Das Wichtigste in einem Satz

Nach § 614 BGB wird die Vergütung erst nach der geleisteten Arbeit fällig; ist sie nach Zeitabschnitten bemessen, etwa pro Monat, jeweils nach dem Ende des Abschnitts.

Du bekommst deine Vergütung – also deinen Lohn, dein Gehalt oder dein Honorar – erst, nachdem du deine Dienste geleistet hast. Du arbeitest also zuerst, dann wird bezahlt. Ist deine Vergütung nach Zeitabschnitten berechnet, etwa pro Woche oder pro Monat, muss sie jeweils nach dem Ende des Zeitabschnitts gezahlt werden. Bei einem Monatsgehalt ist das Gehalt also nach dem Ende des jeweiligen Monats fällig. Das gilt für Arbeitsverhältnisse und für andere Dienstverträge.

Die Vergütung ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten.

Von einer KI geschrieben. Diesen Text hat eine KI geschrieben: Das ist ein Computer-Programm. Kein Mensch hat den Text geprüft – auch keine Prüf-Gruppe und kein Anwalt.

KI-Entwurf in Leichter Sprache – nicht von einer Prüfgruppe geprüft.

Sie arbeiten für Geld.

Das Geld heißt Lohn oder Gehalt.

Zuerst arbeiten Sie.

Danach bekommen Sie das Geld.

Vielleicht bekommen Sie Ihr Geld jeden Monat.

Dann zahlt Ihr Arbeit-Geber nach dem Ende vom Monat.

Ein Beispiel: Sie arbeiten im September.

Das Geld für September bekommen Sie nach dem Ende vom September.

§ 614 BGB – Fälligkeit der Vergütung

Die Vergütung ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten.

Nichtamtliche Lesefassung von gesetze-im-internet.de. Amtlich ist allein das Bundesgesetzblatt.

Darauf kommt es an

  • Wer Dienste leistet, muss nach § 614 BGB zuerst arbeiten und bekommt die Vergütung danach.
  • Bei Vergütung nach Zeitabschnitten, etwa einem Monatsgehalt, wird sie nach dem Ende jedes einzelnen Abschnitts fällig.

Beispiel

Beispiel: Gehalt für den September

Aylin arbeitet als Bürokauffrau. Sie bekommt ein festes Monatsgehalt. In ihrem Arbeitsvertrag steht nichts dazu, wann gezahlt wird. Mitte September fragt sie ihren Chef, ob er ihr das Septembergehalt schon jetzt überweist. Nach § 614 BGB muss er das nicht. Ihr Gehalt ist nach Monaten bemessen. Deshalb wird es erst nach dem Ende des Septembers fällig.

Ausgedachter Fall. Er zeigt, wie die Regel gemeint ist.

Häufige Fragen zu § 614 BGB

Wann muss mein Arbeitgeber das Gehalt zahlen?

Nach § 614 BGB wird ein Monatsgehalt nach dem Ende des Monats fällig, für den es gezahlt wird. Steht in deinem Arbeits- oder Tarifvertrag ein bestimmter Zahltag, beantwortet § 614 BGB allein die Frage nicht.

Muss mein Arbeitgeber den Lohn im Voraus zahlen?

Nach § 614 BGB nicht. Die Vergütung ist erst nach der geleisteten Arbeit zu zahlen, bei Zeitabschnitten jeweils nach dem Ende des Abschnitts.

Schwierige Wörter

Vergütung
Das Geld, das du für deine Arbeit oder Dienste bekommst – zum Beispiel Lohn, Gehalt oder Honorar.
Dienste
Die Arbeit oder Tätigkeit, die du nach deinem Vertrag schuldest.

Hängt damit zusammen

  • § 611a BGB – Was ein Arbeitsvertrag ist und dass der Arbeitgeber die vereinbarte Vergütung zahlen muss
  • § 615 BGB – Lohn, wenn der Arbeitgeber deine angebotene Arbeit nicht annimmt

War diese Erklärung verständlich?